Potsdam am 22. September - die vorletzte Station für unser Deutschlandtour. Die Sonne scheint, der Himmel tiefblau - perfektes Wetter für unseren Stand vor dem Brandenburger Tor in Potsdam. Dieses Tor muss man sich wie das Berliner Wahrzeichen vorstellen, nur wesentlich kleiner. Klar war es dann auch, dass die meisten Passanten die an unseren Stand vorbeigingen, Touristen aus aller Welt waren. Um 11.00 kam dann Oberbürgermeister Jan Jakobs pünktlich zu uns am Stand und unterstützte uns dabei für eine höhere Wahlbeteiligung. Erfreut nahm er unsere Geschenke entegegen. Wie jeder Bürgermeister bekam er als Geschenk ein Fussbaltrikot, die Demokratiebotschafter Flagge und ein Buch zur Obama-Kampagne von Frau Plehwe. Erfreulicherweise versprach er, die Demokratie-Flagge noch am selben Tag am Rathaus zu hängen. Um die Mittagstunde kamen auch die ersten Potsdamer zu uns am Stand. Besonders interessant war ein Geschichte- und Philosophiestudent, der mit Frau Plehwe eifrig über die Probleme der Demokratie diskutierte und erklärte wieso er überzeugter Nichtwähler sei. Leider konnte er uns keine Antwort auf die Frage geben, was denn die bessere Staatsform wäre. Höhepunkt des Tages war jedoch der Besuch unseres jüngsten Demokratiebotschafters: Konstantin Gülden, 10 Jahre alt. Nicht nur er war begeistert sondern auch seine Mutter, die uns eifrig am Stand geholfen hat und unsere Flyer erfolgreich bei den Passanten verteilen konnte. Konstantin konnte besonders viele Menschen auf der Straße überzeugen, aber natürlich stieß auch er auf Widerstand bei manchen Leuten, die partout keine Antwort auf seine Frage geben wollten, ob sie auch wählen gehen. Erstaunlicherweise haben aber die meisten Potsdamer die zu uns am Stand kamen schon per Briefwahl gewählt: Die Wahlbeteiligung scheint also glücklicherweise in Brandenburg kein Problem zu sein!
